Veranstaltungen
Pressemeldung vom 04.10.2011
von: Biosphärenreservat
Pfälzerwald Nordvogesen
Franz-Hartmann-Straße 9
67466 Lambrecht/ Pfalz
Kulinarische Glanrindertage – 2 Wochen köstliche Gerichte
von naturnah erzeugtem Glanrindfleisch bei Gastronomen im Pfälzerwald
Unter dem Slogan „Natur genießen“ werden im Rahmen der kulinarischen Glanrindertage vom 14.-30. Oktober bei 10 ausgewählten Partnerbetrieben der Gastronomie im Biosphären-reservat Pfälzerwald Nordvogesen köstliche Gerichte in allen Variationen vom pfälzischen Glanrind angeboten. Zum ersten Mal nimmt auch die Metzgerei Hanß aus Hauenstein an der Aktion mit diversen Fleisch- und Wurstwaren wie Rotweingeschnetzeltes und Rindswurst vom naturnah erzeugten Glanrind teil. Das Glanrindfleisch stammt aus dem Karlstal im Pfäl-zerwald von einer kleinen Teilherde, die zur Pflege der Talauen dort sehr naturnah auf kräu-terreichen Waldwiesen aufgezogen wird - das schmeckt man. Gesunde Luft, frisches Wasser aus dem glasklaren Wiesenbach und viel Bewegungsfreiheit sind die Garanten für den beson-deren Geschmack des Glanrindfleisches.
Ohne auf Kreativität und Tradition zu verzichten bereiten ausgewählte Köche köstliche regio-nale Menüs in verschiedenen Variationen zu. Bei der Metzgerei Hanß können sich Interessier-te während der Aktion zum ersten Mal anhand einer kleinen Ausstellung über die Glanrinder, das Biosphärenreservat und über die Partnerbetriebe informieren.
Das heimische Glanrind war früher in der Pfalz als Dreinutzungsrind (Milch, Fleisch, Zugtier) sehr weit verbreitet. Heute zählt es zu den vom Aussterben bedrohten Haustierrassen. Die Hauptherde umfasst als größter Glanrinderbestand insgesamt 27 Tiere und wird zur Erhaltung der Rasse beim Hofgut Neumühle bei Kaiserslautern gehalten.
Sowohl beim Transport als auch bei der anschließenden Verarbeitung wird auf einen sehr schonenden Umgang mit dem Tier bzw. dem Fleisch geachtet, damit ein besonders hochwer-tiges, gesundes und wohlschmeckendes Qualitätsprodukt entsteht.
Für die Verteilung des Fleisches zu den Gastronomen ist der Hof Ritzmann aus Winnweiler, der selbst Glanrinder züchtet, verantwortlich.
Inzwischen ist es gelungen, die Nachfrage nach Glanrindfleisch zu erhöhen und dadurch mehr Landwirte für die Haltung dieser Rasse zu gewinnen. Auch mit den Aktivitäten von Slow Food ist entscheidender Schritt zur weiteren Verbreitung dieses einzigen pfälzischen Rindes getan.
Das Vorhaben wird von den Partnern des Biosphärenreservates durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von rund 50 Betrieben und Bildungseinrichtungen verschiedenster Branchen, die durch ihre nachhaltigen Wirtschaftsweisen und Aktivitäten regionale Qualitäts-produkte aus dem Biosphärenreservat fördern.